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Im SUNSHINE werden nebst Alltagspädagogik anerkannte Therapieformen angewendet wie Soziale Therapie, Arbeitstraining und Erlebnispädagogik. Diese Therapieformen bilden die Grundlage in der Arbeit mit den Kindern und helfen ihnen, ihr Selbstwertgefühl zu entwickeln. Die Kinder lernen ihre Verhaltens- und Denkmuster zu verändern und zu korrigieren, sowie ihre emotionalen Reaktionsweisen. Im SUNSHINE legen wir Wert auf Kommunikation und auf Qualitäten wie Empathie, Ehrlichkeit und der Fähigkeit, eigene Gefühle zu verstehen und sie ausdrücken zu können. Die Gruppentherapie findet in wöchentlichen Treffen, dem "Parlament", statt. Hier werden sowohl therapeutische als auch organisatorische Ziele verfolgt. In diesen Treffen diskutieren die Kinder und die Sozialpädagogen Alltagssituationen, Konflikte und Spannungen, sie planen Wochenaktivitäten und bereiten Freizeitaktivitäten vor.
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In den Werkstätten und im Garten lernen die Kinder zu arbeiten. Unter Anleitung und Aufsicht eignen sie sich neue Fähigkeiten und Gewohnheiten an. Grundsätzlich ist "Arbeit" für die Kinder ein negativ besetzter Begriff. Der Werklehrer, der den Unterricht leitet, hat die Aufgabe den Kindern die Freude am Handwerk zu vermitteln und ihnen dabei neue Verhaltensmuster beizubringen. Sekundär bereitet er die Kinder für ihre spätere Berufslehre vor. Werken im SUNSHINE ist in folgenden Bereichen möglich: Holzwerkstatt, Metallwerkstatt, Fahrrad- und Motorradwerkstatt, Kerzen Studio, Nähatelier.
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Im SUNSHINE ist die Erlebnispädagogik ein integrierter Teil des Therapieprozesses. Grundlegendes Ziel ist es, einen Gegenpol zu den negativen Erlebnissen zu setzen, die die Kinder in ihrer Vergangenheit erlebt haben. Erlebnispädagogik wird nicht einfach als Mittel gegen die Langeweile eingesetzt, sie hilft den Kindern Charaktereigenschaften wie Selbstinitiative, Spontaneität und Kreativität zu formen; sie stärkt das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl; und sie hebt die Konsequenzen einer Entscheidung hervor, die das Kind getroffen hat. Das Kind lernt, sich innerhalb der Gruppe zu bewegen, mit anderen Probleme zu lösen und mit neuen Situationen, die ständig auftreten, zurechtzukommen.
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Nachdem ein Kind ins SUNSHINE aufgenommen wurde, durchläuft es drei Phasen:
Eintrittsphase: Die allgemeine Situation vom Kind wird überprüft. Um die physische Rehabilitation zu unterstützen, wird das Kind medizinisch behandelt und sein rechtlicher Status festgestellt. Für jedes Kind werden individuelle Erziehungsziele festgelegt und ein Ausbildungsprogramm erarbeitet. |
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Entwicklungsphase Phase: In dieser Phase werden die Ziele, die in der Evaluationsphase gesetzt wurden, umgesetzt. Regelmässige Beobachtungen und Gespräche mit dem Kind finden statt, um seinen Entwicklungsprozess mitzuverfolgen. |
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Austrittsphase: Der Aufenthalt eines Kindes im SUNSHINE ist grundsätzlich dann beendet, wenn das Ziel - dass ein Kind selbständig wurde - erreicht wurde, oder wenn ein Kind in seine Herkunftsfamilie oder in eine Pflege- oder Adoptivfamilie gehen kann. Diejenigen Kinder, die selbständig wohnen können, werden begleitet in ihrer Suche nach einer Unterkunft und einer Arbeitsstelle. Kinder, die SUNSHINE verlassen haben, werden regelmässig von einem Sozialpädagogen besucht und bekommen, wenn nötig, Rat und Unterstützung bei der Alltagsbewältigung. |
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